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Mala

Seit Jahrhunderten hat sich das Üben von Meditations- und Mantratechniken mit seinen beruhigenden und heilenden Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele unter Zuhilfenahme einer Mala bewährt.

Mit Hilfe von Malas Mantra-Meditation üben

Die Verwendung einer Mala bei der Meditation kann eine Möglichkeit für uns sein, uns Schritt für Schritt in die beste Form unseres spirituellen Selbst zu verwandeln. Der erste Schritt ist es, eine Mala auszuwählen, das sich richtig für uns anfühlt. Schauen Sie einfach, welche Mala Sie förmlich anspricht und inspiriert.

Mantren sind eine großartige Ergänzung zu den physischen Übungen des Yoga und sie gehen mit zahlreichen heilenden Wirkungen einher. Die Wiederholung von vibrierenden Lauten löst die Faszien, also das Bindegewebe, im Bereich des Kopfes, Nackens und den Schultern. Außerdem wird der beruhigende Teil des Atmens, nämlich das Ausatmen, durch regelmäßiges Üben verlängert und auch der Geist findet so zu etwas mehr Ruhe. Unabhängig von ihrer Übersetzung erzeugt allein der Klang eines jeden Mantras eine physiologische Reaktion im Körper der / des Übenden.  Die Verlängerung des Ausatmens und die Vibrationen im Vokalbereich aktivieren den Parasympathikus- den „Erholungsnerv“- beides führt zu mehr Entspannung und Ruhe für den Geist. Mantren können vor, während oder nach den Asanas eingebaut werden.

Wie verwendet man hierzu eine Mala?

Zündn Sie als erstes eine Kerze oder ein Räucherstäbchen an und setze Sie sich in Ruhe mit Ihrer Mala in angenehmer entspannter Haltung auf Ihr Meditationskissen oder ihre Yogamatte hin. Bei der Mantra Meditation geht es darum, ein Wort oder einen kurzen Satz zu wiederholen. Diese Phrasen sind in der Tradition des Buddhismus und des Yogas oft in Sanskrit. Es ist aber auch möglich, dass Sie sich einfach eine eigene kleine „Bekräftigung“ ausdenkst wie zum Beispiel „ich nehme mich selbst an“ oder „Stille“.  Sie sollten Ihre Mala nun in der linken Hand halten und die Rezitation an der ersten Perle nach der Guru Perle beginnen - die Guru Perle wird nicht mitgezählt. Der Überlieferung zur Folge entfalten die Mantren ihre Wirkung erst, nachdem die Wiederholungen die Anzahl der 108 Perlen einer Mala einmal durchlaufen haben.

Om Mani Padme Hum

Im tibetanischen Buddhismus ist das Mani Mantra das Sanskrit Mantra von Avalokiteshvara, dem Bodhisattva des Mitgefühls.  Es lautet: Om Mani Padme Hum und wörtlich übersetzt heißt es so viel wie „Om, das Juwel im Lotos“.

Das Mani Mantra ist das geläufigste Mantra des Mahayana Buddhismus und lädt dazu ein, zusätzlich zur stillen Meditation in den Klang der Stimme einzusteigen. In Tibet ist es äußerst üblich, Menschen auf der Straße zu sehen, die das Mani Mantra vor sich her murmelnd rezitieren und es so in ihren Alltag einbauen.

Nach einer Zeit regelmäßigen Übens wird der Geist ruhiger und kontrollierter. Buddhistische Meditationspraktiken helfen dabei, alte Gewohnheitsmuster zu durchbrechen und den Zugang zu seinem mitfühlenden, selbstlosen und ausgeglichenen Selbst zu finden. Traditionellerweise begleitet praktizierende Buddhisten beim Rezitieren des Mani Mantras der Wunsch, dass jedes Wesen von seinem Leid und seiner Verwirrung erlöst werden mag. Pflanzt sich diese Motivation tief in den Geist des Übenden ein, wird dieser Mitgefühl, Ruhe in sich selbst und Klarheit in sich heranreifen sehen. Unsere Malas können ein dankbares Hilfsmittel beim Üben von Mantra Meditationen für jeden sein, der sich mehr Erdung und Stille des Geistes wünscht.