Bhramari Pranayama – Wohltat für die Seele

Bhramari Pranayama

Du bist angespannt, nervös, unruhig? Du schläfst schlecht ein oder nicht richtig durch? Irgendwie bist du nicht wirklich bei dir selbst, sondern viel zu sehr im Außen? Dann haben wir heute etwas für dich! Bhramari Pranayama – die Bienenatmung.

Die WHAT? Ja genau, die Bienenatmung… Bhramari ist das Sanskrit Wort für Biene. Und warum heißt diese Atemübung so? Ganz einfach, weil du summen wirst. Das klingt zwar komisch, aber glaube uns, es fühlt sich wunderbar an.

Bhramari Pranayama – versetzt dich in Schwingung

Während dieser Atemübung aus dem Yoga verbindest du deine Ausatmung mit einem Summen, mit Vibration oder anders ausgedrückt: Mit Schwingung. Die Wirkung des Summens  ist ähnlich wie ein lang gehaltenes OM, oder ein unendliches OM.Vielleicht kennst du das unendliche OM aus deinen Yogastunden, diese Teppich aus Klang, der noch unendlich lange nachschwingt. Du wirst geradezu in eine neue Schwingung versetzt, bekommst neue Energie und eine bessere Verbindung zu dir selbst und ins Außen.

Bhramari Pranayama – beruhigt und bringt Glücksgefühle

Bhramari ist ein wunderbares Pranayama um dich runterzufahren, um zu dir zu kommen, um bei dir anzukommen. Bhramari beruhigt den Geist, entspannt den Körper und bereitet dich damit ach ideal auf deine Meditation vor. Die Hatha Yoga Pradipika sagt über  die Bhramari Atmung, sie könne sogar richtige Glücksgefühle auslösen.  Also kannst du diese Atemtechnik auch anwenden, wenn du einen kleinen Stimmungsaufheller gut vertragen kannst.

Wie du Bhramari Pranayama üben kannst

Der Begriff „üben“ ist hier eigentlich etwas übertrieben, denn Bhramari  Pranayama ist ganz einfach.

Komme in einen aufrechten und bequemen Sitz, gerne auf einer Meditationsmatte oder einem Meditationskissen. Versuche deinen Rücken so gut wie möglich aufzurichten, ohne dass du dich dabei  anstrengen musst. Schließe deine Augen und lasse deinen inneren Blick ganz sanft werden.

Atme dann tief durch die Nase ein, wenn du magst, gerne in Ujjayi-Atmung. Du weißt nicht was die Ujjayi Atmung ist? Kein Problem, dann lies unseren Blog Beitrag dazu.

In deiner Ausatmung, ebenfalls durch die Nase, erzeugst du ein Summen.

Versuche deine Atmung so lang und gleichmäßig wie möglich werden zu lassen.

Und TaDaaa, das ist es auch schon.

Wiederhole das Summen in der Ausatmung, solange es sich für dich gut anfühlt. Spüre anschließend dem Summen nach.

Wenn du magst, kannst du während deiner Ausatmung deine Ohren mit den Zeigefingern verschließen, um die innerliche Wirkung des Summens noch besser zu spüren.

Oder du verschließt deine Ohren mit den Daumen und bringst Zeige und Mittelfinger sanft auf die geschlossen Augen. Das verstärkt den Effekt noch. Probiere hier einfach aus, was sich für dich richtig und gut anfühlt und fühl dich nicht gezwungen.

Wann du Bhramari – Pranayama nicht üben solltest

Wenn du erkältet bist, an Infektionen oder sonstigen Erkrankungen des Gehörs leidest, solltest du mit deinem Arzt sprechen, ob Bhramari Pranayama für die sinnvoll ist.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren…

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