Yoga-Stile, Teil 1- Die klassischen Stile

Wir haben uns bei unseren Kunden, den vielen Yogalehrenden in ganz Deutschland, nach den unterschiedlichen Yogastilen erkundigt.

In diesem ersten Beitrag möchten wir die “klassischen” Stilformen des Yoga vorstellen, die sich auf der Grundlage der uralten Traditionen des Hatha Yoga entwickelt haben und nur wenige Unterschiede zueinander aufweisen. Diese Formen des Yoga sind in der Regel sehr gut für Anfänger geeignet und eine gute Grundlage, um später auch die anstrengenden und fortgeschrittenen Formen auszuüben.

Die klassischen Yoga-Stile

Unverkennbar für jeden ist, dass sich Yoga immer mehr zu einem Trend (Sport) entwickelt, in dem sich neben den klassischen Formen des Yoga in letzter Zeit auch neue Varianten heraus gebildet haben, die einem Yoga-Interessierten und Anfänger die Wahl nach dem für ihn passenden Yogastil nicht leichter macht. Eher im Gegenteil. Hier zu differenzieren zwischen Modebewusstsein und langjähriger Erfahrung mit dem Blick auf das Wesentliche ist nicht einfach.
Aus diesem Grund hat Lotus Design seine Yogalehrenden Kunden befragt, die in vielen Schulen und nach unterschiedlichen Stilrichtungen arbeiten und unterrichten.

Hatha-Yoga: Die klassische Form

Mit Hatha-Yoga verbinden viele Menschen die ursprüngliche Form des Yoga. Sie wird in der westlichen Welt am häufigsten praktiziert und in vielen Volkshochschulkursen und kleineren Yogaschulen unterrichtet. Man spricht im Hatha-Yoga von den fünf Säulen, bestehend aus den Asanas (Yogastellungen), Pranayama (Atemübungen), Shavasana (Tiefenentspannung), gesunder Ernährung und der Meditation. Zusammen genommen stellen sie das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist her und haben eine positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden. Hier wird wenig Wert auf den philosophischen Hintergrund gelegt, als vielmehr auf das Erfahren des Yoga und seiner vielfältigen Möglichkeiten überhaupt.

Iyengar-Yoga: Yoga mit Hilfsmitteln

Diese Stilrichtung ist benannt nach dem erst kürzlich verstorbenen B.K.S. Iyengar, der besonders viel Wert auf die langsame, konzentrierte und korrekte Ausführung der Asanas Wert gelegt hat. Dabei werden häufig Hilfsmittel wie Yogagurte, Klötze, Polster, Sandsäcke und Yogabänke eingesetzt, um die Asanas präzise ausführen zu können. Das Üben erfordert Konzentration und gleicht somit auch einer Meditation, in der Anspannung und gleichzeitige Entspannung geübt werden kann.

Vini-Yoga: Für die Gesundheit

Vini-Yoga wird so unterrichtet, dass es dem Niveau des Übenden entspricht. Mit unterschiedlichen Asanas werden gezielt die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten, sowie das Alter und das körperliche Wohlbefinden eines jeden Anfängers aber auch Fortgeschrittenen berücksichtigt. Mit ausgewählten Übungen können auch kurzfristig gezielt Beschwerden wie Rückenschmerzen gelindert werden. Somit ist in der Regel für Anfänger der Einstieg auch in laufende Klassen jederzeit möglich.

In unserem Webshop

Diese Stile sind sehr vielfältig. Für den Hatha und Vini Yoga, reicht oft schon eine einfache Trend-Yogamatte aus. Diese Matten sind aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnisses ideal, um Ihnen den Einstieg in Ihr Yoga zu ermöglichen. Für Iyengar Yoga werden über dies hinaus eine Vielzahl von Requisiten, wie Yoga Gurte und Yoga-Blöcke benötigt. Diese Produkte helfen Ihnen auf sanfte Weise die Asanas richtig auszuführen. Wir haben diese Produkte in unserem Anfänger Yoga Set zusammen gefasst.

Bild: Fotolia

3 Replies to “Yoga-Stile, Teil 1- Die klassischen Stile

  1. Toller Beitrag! Die meisten Stile kenne ich durch regelmässige Yogaferien. Dennoch habe ich noch nicht alles gelernt. Sehr nützlich diese Seite – Danke dafür! 😉

    1. Hallo …..,
      es ist sicherlich nicht notwendig alle Yoga Stile zu kennen; es sei denn du bist dir noch nicht sicher, welcher Yoga Stil – außer das reine Hatha Yoga – der passende für dich ist. Zuviel des Guten kann dich auch leicht verwirren und deine anfängliche Neugierde betrüben und dich schnell wieder vom Lernen abhalten. Wir von Lotus Design wünschen dir viel Freude beim Erlernen und Erkunden deiner selbst ….

  2. Super Liste! Die meisten Stile habe ich in den Ferien gelernt und haben das gleich auch noch mit anderer Freizeit in der Schweiz verbunden. Waren tolle und unvergessliche Ferien… 😉

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